Die Arbeit in der Sozialbehörde verlangt mehr als gute Absichten. Es geht um konkrete Lebenssituationen, um schwierige Abwägungen und um Entscheide, die nachvollziehbar, fair und rechtsstaatlich korrekt sein müssen.
Ich stehe für eine Sozialpolitik, die gezielt unterstützt, Prävention ernst nimmt und gleichzeitig die Eigenverantwortung stärkt. Hilfe soll dort ankommen, wo sie gebraucht wird – klar begründet, verhältnismässig und transparent. Dabei ist mir wichtig, dass Entscheide nicht ideologisch, sondern sachlich und mit Blick auf den Einzelfall getroffen werden.
Mein beruflicher Hintergrund hat mich gelehrt, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Interessen einzuordnen und auch in anspruchsvollen Situationen ruhig und strukturiert zu bleiben. In der Sozialbehörde braucht es genau diese Fähigkeit: zuzuhören, sorgfältig abzuwiegen und gemeinsam mit Verwaltung und Fachstellen tragfähige Lösungen zu finden.
Ich verstehe die Sozialbehörde als Ort der Zusammenarbeit. Nicht als politische Bühne, sondern als Gremium, das Vertrauen schafft und Verantwortung gegenüber den Menschen in Wallisellen wahrnimmt. Dafür setze ich mich ein.

